Samstag, 5. Juni 2010

Las Vegas - die amerikanische Dekadenz in der Wüste

Jippie-Ei-O,
Schluss mit der Ruhe, endlich wird mal was für die Jugend geboten ... Heisse Tage (42 Grad) und laue Nächte füllen diese Stadt rund um die Uhr mit Leben und Spektakel.
Unser Hotel (MGM) hat sage und schreibe 5000 Betten ... und es ist nur eines von vielen .


Auch ein Ausschnitt von New York wurde nachgebaut ...


... noch besser gelungen ist aber Venedig mit Kanälen und singenden Gondolieres.


Der 356m hohe Stratosphere Tower bietet außer einer tollen Aussicht auch verschiedene Möglichkeiten sich den Kick zu holen. Auf der Spitze kann man den freien Fall proben, die Rutsche ins Leere oder ein Karusell als Mutprobe besteigen.




Aber erst in der Nacht beginnt das Leben im Freien zu kochen


In den immens großen Spiel-Salons kann man in kürzester Zeit sein restliches Geld verprassen ... davon lebt die Stadt schliesslich .. 


Um 6.30Uhr am nächsten morgen gings dann wieder ab Richtung Heimat über Charlotte nach Frankfurt. Diesmal ohne Zwischenfälle ...


Wir hoffen unser Tagbuch hat euch gefallen und wir freun uns schon auf Linsa mit Spätzla bei Ur-Oma-Helga :-)

Euer Bienzle mit Hannelore und Yogi

Unser letztes Naturspektakel - der Zion-Nationalpark

Huhu ... leider war in den letzten Tagen der Internet-Zugang zu lahm oder zu teuer, deshalb berichten wir nachträglich. Am Vormittag des 2. Juni sind wir nochmal den Bryce Canyon abgefahren und haben uns dann anschliessend aufgemacht nach Springdale in den Zion Park. Dieser hats Omi so richtig angetan, und sie hat ihn zu ihrem Lieblingspark deklariert. Hier ist alles wunderschön natürlich erhalten und sehr ruhig und gepflegt. Ideal zum Wandern, Klettern, Relaxen und Abschalten.

Hier die Zion Lodge - die einzige Unterkunft mitten im Park und Startpunkt vieler Wanderungen.

Auch wir drei fühlten uns wie im Paradies auf ner einsamen Insel.
Doch damit sollte es schon am nächsten Tag vorbei sein - denn wir stürzten uns in das letzte Abenteuer, das Nachtleben von Las Vegas.

Dienstag, 1. Juni 2010

Bryce Canyon - wir kommen !

Howdy Folks ! How are you doing today ?
Mist - lo langsam gewöhn ich mich an die amerikanischen Floskeln ...
Wegen super-langsamem "High Speed Internet" wieder mit etws Delay ... äh Verspätung. Gestern fuhren wir durch faszinierende Landschaften von Capitol Reef in den Bryce Canyon. Dabei wechselten sich wunderschöne Schluchten, Mondlandschaften und Wälder ab - alles zwischen 2000 und 3000m über Meereshöhe. Sogar einen riesigen Wald nur aus weissen Birken durchquerten wir - schon verrückt.


Am Spätnachmittag kamen wir dann im Hotel in Tropic an - nur 10Meilen vom Canyon entfernt. Also Koffer raus und ab gehts ... Wetter war ja spitze - man weiss ja nie was am nächsten Tag kommt ...
Doch irgendwie warn wir ziemlich geschafft - Papa Yogi und ich mussten erst mal ein Nickerchen machen - auf 2500m Höhe ist doch alles etwas anstrengender für uns Flachland-Tiroler ...


Wieder einmal stehn wir dann in einem Naturpark der Superlativen. Langsam machen sich Zweifel breit, ob das alles die Natur so geschaffen haben kann - aber wir konnten keine künstlichen Baumaterialien entdecken. Zutrauen würd ichs den Amis aber schon ...



Heute gehts gleich weiter in den letzten Park auf unserer Reise - den Zion Park. Vielleicht melden wir uns aber erst wieder in Las Vegas.
See you later Folks, have a nice day. Bye !

Montag, 31. Mai 2010

Von Page übers Monument Valley nach Mexican Hat und Capitol Reef

... etwas verspätet - denn Internet gibts hier nur im Restaurant ... wir sitzen grad beim Frühstück und es ist der 31.5.2010 - Memorial Day in USA.

Moin, Moin – ohh brummt mir der Schädel …

Wie ihr seht muss mich Hannelore festhalten und der Kotzbeutel liegt griffbereit, Omi fährt ... Spässle von Opi :-)))

Zum Glück lässt der Kater langsam nach als wir im Monument Valley ankommen und ich kann schon wieder Spässle machen :-)


Hey Yogi, spann den Opi vor den Karren, John Wayne wartet auf uns … denn wir sind ja schließlich in seiner Film-Heimat.


Wir betreten das Western-Museum von Goulding und hier isser schon -John Wayne unser großes Idol !!! Wie ihr sicher wisst wurden im Monument Valley unzählige Western und Indianer-Filme gedreht.


Hier ein Bild von Häuptling Geronimo – der größte Indianer-Rebell aller Zeiten auf seinem Thron.


Wie ihr seht, hat auch Effe hier sein Monument hinterlassen  :-)))


Fiesta, Fiesta Mexicana … wir sind in Mexican Hat angekommen, wo wir in einer rustikalen und urigen Unterkunft genächtigt haben.


Nicht nur die Unterkunft war urig, sondern auch unser „Swinging Steak“ und der Cowboy am Grill swingte immer im Rhythmus mit.


Opi bestellte sich natürlich ein 18oz Ribeye-Steak und gönnte sich dazu 3 Corona (Omi hielt mit, aber nur Opi brauchte ne Aspirin am nächsten Morgen )

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter in den „Natural Bridges Nationalpark“ – die schönste der 3 Naturbrücken wollen wir euch nicht vorenthalten. In diesem wunderschönen Naturpark waren wir fast alleine und genossen die Ruhe.


 

Hier von der anderen Seite. Dann ging´s weiter in den Capitol Reef Park zur nächsten Übernachtung – leider blieb wenig Zeit um uns diesen wunderschönen Park anzusehen.





Heute geht’s dann Richtung Bryce Canyon weiter – sicher auch wieder ein Highlight. Die Sonne scheint schon wieder und wir düsen los .


Bis denne – ciao !

Freitag, 28. Mai 2010

Abstieg zu den Antilopen

So Leute, da wärn wir wieder ! Anscheinend langweilen wir Euch ja ziemlich, denn die Anzahl der Kommentare ist sehr dürftig. Aber wir lassen uns nicht entmutigen :-)

Nach einem zweiten Ausflug zum Horseshoe Bend am Morgen (diesmal durften alle mit) genossen wir die tolle Aussicht .

Yogi wagte einen Blick in die Tiefe.

Danach fuhren wir zum nahegelegenen Antilope-Canyon, doch als wir ankamen konnten wir weit und breit keinen Canyon entdecken - nur leere, öde Wüste, ein Kraftwerk und ein Häuschen mit einer Navajo-Frau die von uns schlappe 52 Dollar Cash wollte. Opi hat geschluckt, Omi angeguckt und die Geldbörse gezuckt ... wir drei Musketiere mussten wieder reingeschmuggelt werden - Giraffen kosten nämlich doppelt und Kühe dreifach :-))


Eine nette Navajo-Führerin brachte uns zu einer nahegelegenen Felsspalte im Boden und plötzlich war sie weg - wie vom Erdboden verschluckt, wir hörten nur noch eine Stimme.

 

Wir fragten uns,sollen wir es wagen, der Stimme aus der Spalte zu folgen und  ins ungewisse abzutauchen ?
Opi als alter Schwabe meinte kurzentschlossen : "I hann zahlt, jetzt will i au was dafür seha" ! - und schwuppdiwupp war er auch weg. Alle Anderen folgten mit gemischten Gefühlen ...


Unten angekommen sah man nur noch staunende Gesichter. Unbeschreiblich was die Natur ohne den Menschen so alles schaffen kann. Wir schlängelten uns fast eine Stunde zwischen farbenprächtigen, in der Mittagssonne leuchtenden Sandsteinformationen hindurch. Lasst Euch einfach ein wenig auf die Reise mitnehmen und genießt diese Bilder. 
Selbst die Quasselstrippe Bienzle war mundtot.













Um all diese Eindrücke verdauen zu können gönnten wir uns ein schönes Abendessen beim Mexikaner.
Wie ihr seht inspiziere ich gerade das Essen - echt lecker  !!!

 

Aber da mir Opi und Omi vom Margharita (Frozen with Salt) vorgeschwärmt hatten, musste ich den natürlich zuerst kosten - hmmm, ist das lecker und süffig !


Wie ich heimgekommen bin weiss ich leider nicht mehr  ...


... ich schlafe schon , Guads Nächdle !